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Müll und Sperrmüll in Essen: so geht’s in Holsterhausen richtig

Welche Tonne für was? Wie bestelle ich Sperrmüll? Wohin mit Farbe und Batterien? Der Müll-Ratgeber für Holsterhausen – einfach erklärt.

Der alte Schrank muss raus. Der Keller ist voll mit Kartons. Und im Hof stapelt sich neben der Tonne schon wieder ein Sofa, das niemandem gehört. Müll ist nicht das schönste Thema. Aber es betrifft jeden. Hier erfährst du, wie du in Holsterhausen richtig entsorgst.

Zuständig für Müll in Essen sind die Entsorgungsbetriebe Essen, kurz EBE. Alle Angaben in diesem Text stammen von der Website der EBE. Prüfe dort die aktuellen Infos, denn Regeln und Zeiten können sich ändern.

Welche Tonne für was?

In Essen gibt es verschiedene Tonnen. Welche genau an deinem Haus stehen, hängt vom Haus ab. Grundsätzlich gilt:

  • Graue Tonne: Restmüll, der nicht in eine andere Tonne gehört.
  • Blaue Tonne: Papier und Pappe.
  • Gelbe Tonne oder Gelber Sack: Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen.
  • Braune Tonne: Bioabfälle, falls vorhanden.
  • Glascontainer: Glas, getrennt nach Farben.

Im Zweifel hilft das Abfall-ABC der EBE. Dort kannst du nachschauen, wohin ein bestimmter Gegenstand gehört.

Wann wird geleert?

Die Abfuhrtermine findest du im Abfuhrkalender der EBE. Es gibt auch eine App mit dem Namen „Wir räumen ab!“. Damit kannst du dich an die Abfuhrtermine erinnern lassen. Stell die Tonnen rechtzeitig raus und achte darauf, dass sie gut erreichbar sind.

Sperrmüll: kostenlos abholen lassen

Die EBE bietet für private Haushalte einen kostenlosen Sperrmüll-Abholservice an. So funktioniert es:

  • Online anmelden: Über das Sperrmüllformular der EBE. Du gibst deine Adresse ein und was abgeholt werden soll.
  • Sortieren: Die EBE bittet, nach Metall, Kunststoff, Holz, sonstigem Sperrmüll und Elektrogeräten zu trennen.
  • Termin bekommen: Die Bestätigung kommt per E-Mail oder Telefon. Manchmal gibt es mehrere Termine, weil Materialien getrennt abgeholt werden.
  • Rausstellen: Der Sperrmüll muss laut EBE bis 6 Uhr am Abholtag oder ab 18 Uhr am Vortag am Straßenrand stehen. Verkehrssicher und so, dass niemand behindert wird.

Wichtig: Pro Termin gilt laut EBE eine haushaltsübliche Menge von etwa einem Kubikmeter, also etwa eine Zimmereinrichtung. Maximal zwei Elektrogroßgeräte. Einzelteile dürfen höchstens zwei Meter lang sein. Nicht erlaubt sind zum Beispiel Paneele, Türen, sanitäre Einrichtungen, Parkett und Tapeten.

Sperrmüll-Express: wenn es schnell gehen muss

Du brauchst den Sperrmüll schnell weg? Dann gibt es den Sperrmüll-Express der EBE. Der ist kurzfristig, aber kostenpflichtig. Die aktuellen Preise und Bestellwege findest du auf der Website der EBE.

Erst verschenken, dann entsorgen

Bevor du etwas zum Sperrmüll stellst, überleg: Kann das noch jemand gebrauchen? Die EBE hat einen Tausch- und Verschenkmarkt. Auch Second-Hand-Läden im Viertel wie Nicole’s Trödelitäten oder der Charity-Laden Klamotte freuen sich vielleicht über gut erhaltene Dinge. Frag vorher nach, was angenommen wird.

Recyclinghöfe und -stationen

Für Dinge, die nicht in die Tonne passen, gibt es Recyclinghöfe und Recyclingstationen in Essen. Dort kannst du Holz, Metall, Elektrogeräte, Grünschnitt und vieles mehr abgeben. Die EBE listet alle Standorte mit Öffnungszeiten auf ihrer Website. Die Öffnungszeiten sind je nach Standort unterschiedlich. Laut EBE ist es vormittags unter der Woche meist am schnellsten. Sonntags und an Feiertagen sind alle Standorte geschlossen.

Schadstoffe: nicht in die Tonne

Farben, Lacke, Batterien, Chemikalien und Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sie können Umwelt und Menschen gefährden. Die EBE hat dafür eine Schadstoffsammlung. Das Schadstoffmobil kommt regelmäßig in die Stadtteile. Die Termine findest du bei der EBE. Auch am Recyclinghof Altenessen kannst du laut EBE Schadstoffe abgeben.

Wilder Müll: bitte nicht

Leider stellen manche Menschen Sperrmüll einfach irgendwo ab. An Ecken, neben Containern, in Hinterhöfen. Das ist illegal und ärgerlich für alle. Wenn du wilden Müll siehst, melde ihn über den Mängelmelder der Stadt Essen. Die EBE verweist ausdrücklich auf dieses Werkzeug.

Und wenn du selbst Sperrmüll hast: Meld ihn an. Es kostet dich nichts außer ein paar Minuten.

Müll im Mehrfamilienhaus

In Holsterhausen wohnen viele Menschen in Mehrfamilienhäusern. Die Mülltonnen werden geteilt. Das klappt nur, wenn alle mitmachen. Ein paar Regeln helfen:

  • Trenn deinen Müll richtig.
  • Drück Kartons flach, damit mehr in die Tonne passt.
  • Stell nichts neben die Tonnen.
  • Sprich mit Nachbarn, wenn es Probleme gibt. Freundlich, nicht vorwurfsvoll.
  • Wende dich an die Hausverwaltung, wenn die Tonnen dauerhaft nicht reichen.

Fazit

Müll trennen und entsorgen ist in Essen gut organisiert. Die EBE holt Sperrmüll für private Haushalte kostenlos ab, wenn du ihn online anmeldest. Für Schadstoffe gibt es das Schadstoffmobil, für Großes die Recyclinghöfe. Und wilden Müll meldest du über den Mängelmelder. So bleibt Holsterhausen sauber.