Meyer-Schwickerath-Vorlesung am Uniklinikum

  • einmal im Jahr
  • Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße
Gedenktafel für den Augenarzt Gerhard Meyer-Schwickerath
Foto: Vogelfreir, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia CommonsCC BY-SA 4.0Quelle

Seit 2001 hält das Uniklinikum Essen jedes Jahr eine Vorlesung zu Ehren des Augenarztes Gerhard Meyer-Schwickerath, der die Lichtkoagulation erfand.

Stell dir vor, jemand fängt Sonnenlicht ein, um Augen zu heilen. Genau das tat Gerhard Meyer-Schwickerath. Das Uniklinikum Essen erinnert jedes Jahr mit einer eigenen Vorlesung an ihn.

Wer war Meyer-Schwickerath?

Gerhard Meyer-Schwickerath leitete von 1959 bis 1985 die Augenklinik in Essen. Er entwickelte die Lichtkoagulation. Dabei wird die Netzhaut mit gebündeltem Licht behandelt. Heute nutzt man dafür Laser. Das Prinzip aber stammt von ihm. Er wurde dreimal für den Nobelpreis vorgeschlagen.

Die Vorlesung

Seit 2001 hält das Universitätsklinikum Essen jedes Jahr eine Meyer-Schwickerath-Vorlesung. Sie würdigt sein Lebenswerk und die Augenheilkunde, die er geprägt hat. Solche Gedenkvorlesungen richten sich in der Regel an ein Fachpublikum. Ob und wie Interessierte teilnehmen können, erfährst du beim Uniklinikum.

Der Platz mit seinem Namen

Du musst nicht bis zur nächsten Vorlesung warten, um ihm zu begegnen. 2011 bekam ein Platz auf dem Gelände des Uniklinikums seinen Namen: der Gerhard Meyer-Schwickerath Platz. Er liegt mitten in Holsterhausen.

Gut zu wissen

  • Rhythmus: einmal im Jahr
  • Ort: Universitätsklinikum Essen in Holsterhausen
  • Termine: im Veranstaltungskalender der Essener Universitätsmedizin

Warum das zu Holsterhausen passt

Das Uniklinikum ist riesig: Mehr als 8000 Menschen arbeiten hier. Viele große Namen der Medizin haben hier gewirkt. Die Vorlesung zeigt, dass diese Geschichte nicht vergessen wird.

Fazit

Die Meyer-Schwickerath-Vorlesung erinnert jedes Jahr an einen Pionier der Augenheilkunde. Und sie zeigt, wie viel Medizingeschichte in Holsterhausen steckt.

Alle Angaben ohne Gewähr. Termine können sich ändern – check im Zweifel beim Veranstalter.