Brücke zur Margarethenhöhe
Denkmalgeschützter Viadukt (Denkmalliste Nr. 222) aus der Bauzeit der Margarethenhöhe.

Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia CommonsCC BY-SA 3.0Quelle
Du bist zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto Richtung Margarethenhöhe unterwegs. Plötzlich öffnet sich unter dir ein grünes Tal. Du bist auf einer Brücke, die älter ist als viele Häuser in Holsterhausen. Viele merken das gar nicht. Dabei ist diese Brücke ein Denkmal.
Warum es die Brücke gibt
Anfang des 20. Jahrhunderts entstand südwestlich von Holsterhausen die Gartenstadt Margarethenhöhe. Sie wurde von der Margarethe Krupp-Stiftung gebaut. Zwischen der neuen Siedlung und den Wohngebieten von Holsterhausen und Rüttenscheid lag aber ein Tal: das Borbecker Mühlenbachtal. Deshalb wurde eine Brücke gebaut. Sie diente zur Erschließung des Geländes und zur Versorgung mit Baustoffen. Vor allem aber verband sie die Margarethenhöhe mit dem Rest der Stadt.
Baujahr und Bauart
Die Brücke wurde um 1909/1910 gebaut. Sie ist eine Bogenbrücke, ein sogenannter Viadukt. Mehrere Bögen tragen den Weg über das Tal. In der Denkmalliste der Stadt Essen ist sie unter der Nummer 222 eingetragen. Sie steht also unter Denkmalschutz.
Lage
Die Brücke liegt an der Grenze von Holsterhausen zur Margarethenhöhe. Von der Uniklinik und vom Hohlweg aus ist sie gut zu erreichen. Unter ihr liegt das Mühlbachtal mit seinen Gärten.
Was du hier erleben kannst
- Einen schönen Blick ins grüne Tal.
- Einen Spaziergang von Holsterhausen hinüber zur Margarethenhöhe mit ihren historischen Häusern.
- Ein Gefühl dafür, wie Essen vor über 100 Jahren gewachsen ist.
- Gute Fotomotive, besonders im Frühling und im Herbst, wenn das Tal grün oder bunt ist.
Ein Stück Stadtgeschichte
Die Brücke zeigt, wie eng die Geschichte von Holsterhausen mit der Firma Krupp verbunden ist. Im Norden des Stadtteils baute Krupp die Siedlung Alfredshof. Im Südwesten führte diese Brücke zur Margarethenhöhe. Beide Projekte haben das Gesicht der Gegend bis heute geprägt.
Fazit
Die alte Bogenbrücke ist ein unterschätztes Denkmal an der Grenze von Essen-Holsterhausen. Sie verbindet zwei Stadtteile und über 100 Jahre Stadtgeschichte. Beim nächsten Spaziergang zur Margarethenhöhe lohnt sich ein Blick nach unten.
Hier findest du’s
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