Kaupenstraße
Kurze Wohnstraße an der Grenze zum Südviertel

Die Kaupenstraße ist eine der ältesten Straßen im Viertel. Ihr Name erinnert an ein Wasserbecken, das einst Essen versorgte.
Woher kam früher eigentlich das Wasser in die Stadt? Die Antwort liegt ganz in der Nähe. Die Kaupenstraße erzählt davon. Sie ist kurz, liegt an der Grenze zum Südviertel und trägt einen Namen, den kaum jemand erklären kann. Hier kommt die Auflösung.
Was ist eine Kaupe?
Die Kaupenstraße ist nicht nach einem Menschen benannt. Ihr Name kommt von einem Gewässer. Die Kaupe, auch Kufe genannt, war ein Sammelbecken. Darin sammelte sich das Quellwasser eines Baches namens Limbecke. Den Bach gibt es heute nicht mehr.
Schon 1434 wird eine Wasserleitung erwähnt. Sie führte das Wasser durch hölzerne Röhren in die Stadt Essen. Diese Leitung blieb sehr lange in Betrieb. Erst 1880 wurde die Kaupe geschlossen. Der Grund waren Bergschäden. Der Bergbau unter der Stadt hatte den Boden verändert.
Ein alter Straßenname
Die Kaupenstraße wurde schon am 17. Januar 1868 benannt. Das ist viel früher als die meisten Straßen in Holsterhausen. Die bekamen ihre Namen erst um 1902. Die Kaupenstraße ist also ein echtes Stück alte Essener Stadtgeschichte.
Wie ist die Straße heute?
In Holsterhausen ist die Kaupenstraße nur etwa 110 Meter lang. Sie kommt an der Hölderlinstraße aus dem Südviertel und führt bis zur Mörikestraße. Auf diesem Stück bildet sie die Grenze zwischen Holsterhausen und dem Südviertel. Es gilt Tempo 30 in einer Tempo-30-Zone. Neben der Fahrbahn gibt es Fußwege.
Geschäfte sind für diesen Abschnitt in den öffentlichen Kartendaten nicht eingetragen. Die Kaupenstraße ist eine Wohnstraße. Ganz in der Nähe liegt aber ein Spiel- und Bolzplatz an der Mörikestraße. Für Familien ist das praktisch.
Lage und Nachbarschaft
Die Kaupenstraße liegt am östlichen Rand von Essen-Holsterhausen. Von hier bist du schnell an der Holsterhauser Straße und am Anfang der Gemarkenstraße. Dort findest du Cafés, Bäckereien und Geschäfte. In die andere Richtung liegt das Südviertel. Bis in die Essener Innenstadt ist es nicht weit.
Die Nachbarschaft passt gut zusammen. Die Mörikestraße und die Hölderlinstraße sind nach Dichtern benannt. Die Kaupenstraße bringt das Wasser dazu. Und die Geschichte.
Fazit
Die Kaupenstraße ist klein, aber sie hat einen der ältesten Namen weit und breit. Sie erinnert daran, wie Essen früher mit Wasser versorgt wurde. Heute ist sie eine ruhige Ecke an der Grenze zum Südviertel.
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