Lauensteinstraße
Kurze, ruhige Wohnstraße im Malerviertel

Die Lauensteinstraße ist ein ruhiges Stück Malerviertel. Ihr Namensgeber lehrte religiöse Historienmalerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Manchmal sind die kleinsten Straßen die, in denen man am liebsten wohnt. Die Lauensteinstraße ist so eine. Rund 110 Meter, wenig Verkehr, mitten im Malerviertel. Und ihr Name? Der führt dich zurück an die berühmte Kunstakademie in Düsseldorf.
Wer war Heinrich Lauenstein?
Heinrich Lauenstein wurde 1835 in Hüddessum bei Hildesheim geboren. Er starb 1910 in Düsseldorf. Er war Maler. Er gehörte zur Düsseldorfer Malerschule. An der Kunstakademie Düsseldorf war er Professor. Sein Fach war die religiöse Historienmalerei.
Was ist das? Historienmaler zeigen Szenen aus der Geschichte, aus Sagen oder aus der Bibel. Lauenstein spezialisierte sich auf Szenen aus der Bibel. Solche Bilder hingen oft in Kirchen. Als Professor gab er sein Wissen an viele junge Künstler weiter.
Seit wann heißt die Straße so?
Die Lauensteinstraße wurde am 26. November 1909 benannt. Am selben Tag bekamen auch die Steinhausenstraße und die Uhdestraße ihre Namen. Auch sie sind nach Malern benannt. Fritz von Uhde, der Namensgeber der Uhdestraße, malte ebenfalls religiöse Bilder. Die drei Straßen liegen dicht beieinander und bilden so eine kleine Gruppe im Viertel. Lauenstein lebte damals noch. Er hat seine Straße also selbst erlebt.
Wie ist die Straße heute?
Die Lauensteinstraße ist eine kurze Wohnstraße. Es gilt Tempo 30. Die Gehwege sind von der Fahrbahn getrennt. Geschäfte oder Lokale sind hier laut öffentlichen Kartendaten nicht eingetragen.
Das Leben ist trotzdem nah. An der Lenbachstraße gibt es zum Beispiel ein indisches Restaurant und eine Pizzeria. Und an der Rembrandtstraße liegt eine Praxis für Podologie.
Lage und Nachbarschaft
Die Lauensteinstraße verbindet die Gebhardtstraße mit der Rembrandtstraße. Sie liegt im Süden des Malerviertels von Essen-Holsterhausen. Nicht weit entfernt ist der Holsterhauser Platz. Dort findest du einen Supermarkt, eine Drogerie, eine Bäckerei und die Melanchthonkirche.
Über die Rembrandtstraße erreichst du in wenigen Minuten die Gemarkenstraße. Und nach Süden ist es nicht weit bis zum Universitätsklinikum. Wer mit Bus oder Bahn fahren will, geht zur Haltestelle am Holsterhauser Platz.
Fazit
Die Lauensteinstraße ist kurz und ruhig. Sie erinnert an einen Professor, der biblische Szenen malte und junge Künstler ausbildete. Für dich ist sie eine entspannte Wohnadresse mit kurzen Wegen zum Holsterhauser Platz und zur Gemarkenstraße.
Nachbarstraßen

Lenbachstraße
Franz von Lenbach, Porträtmaler1836–1904Zur Straße
Ladenspelderstraße
Johann Ladenspelder („Johann von Essen“), Maler und Kupferstecherum 1512 – nach 1560Zur Straße
Menzelstraße
Adolph von Menzel, Maler, Zeichner und Illustrator1815–1905Zur Straße
Krausstraße
Friedrich Kraus, Genremaler1826–1894Zur Straße
Müllerstraße
Andreas Müller, Kirchen- und Historienmaler der Düsseldorfer Schule1811–1890Zur Straße
Kleine Lenbachstraße
Franz von Lenbach, Porträtmaler1836–1904Zur StraßeDaten teilweise aus OpenStreetMap (© OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL). Fehler gefunden? Sag Bescheid.