Barthel-Bruyn-Straße

Wohnstraße im Malerviertel mit Seniorenhaus und Kita

Frauenbildnis von Barthel Bruyn dem Älteren (1540), Namensgeber der Barthel-Bruyn-Straße
Bild: Bartholomäus Bruyn der Ältere, Public Domain, via Wikimedia CommonsPublic DomainQuelle

Ein Porträtmaler vom Niederrhein, ein Seniorenhaus und eine Kita: Die Barthel-Bruyn-Straße ist ein Stück Malerviertel für alle Generationen.

Barthel Bruyn – der Name klingt fast wie ein Spitzname. Und genau das ist er auch. Hinter der Barthel-Bruyn-Straße steckt ein Maler, der vor rund 500 Jahren die reichen Bürger von Köln porträtierte.

Wer war Barthel Bruyn?

Mit vollem Namen hieß er Bartholomäus Bruyn. Man nennt ihn „den Älteren“, weil sein Sohn ebenfalls Maler war. Er wurde 1493 in Wesel am Niederrhein geboren. Er starb 1555 in Köln. „Barthel“ ist eine alte Kurzform von Bartholomäus.

Bruyn war ein Maler der Renaissance. Er zählt zu den bedeutendsten Porträtmalern des 16. Jahrhunderts. Porträts waren damals so etwas wie die Profilbilder von heute. Wer es sich leisten konnte, ließ sich malen – und zeigte damit, wer er war.

Ein Name aus dem Malerviertel

Die Straße wurde am 16. Mai 1902 benannt. Vorher hieß sie Augustinusstraße. Mit dem neuen Namen wurde sie Teil des Holsterhauser Malerviertels. Rundherum findest du weitere große Künstlernamen: Cranach, Dürer, Holbein und Schongauer.

Wie ist die Straße heute?

Die Barthel-Bruyn-Straße ist rund 380 Meter lang. Es gilt Tempo 30. Sie ist vor allem eine Wohnstraße. Zu ihr gehören auch zwei kleine Fußwege. Zwei Einrichtungen machen sie besonders:

  • Unter der Hausnummer 46 liegt laut OpenStreetMap das Seniorenhaus Otto-Hue-Haus.
  • In den Kartendaten ist außerdem die Kindertagesstätte Barthel-Bruyn-Straße eingetragen.

Jung und Alt leben hier also Tür an Tür. Das gibt der Straße einen besonderen Charakter. Morgens bringen Eltern ihre Kinder zur Kita, nachmittags sind Besucher auf dem Weg ins Seniorenhaus. So entsteht eine Nachbarschaft, in der viele Generationen zusammenkommen.

Lage und Nachbarschaft

Die Barthel-Bruyn-Straße verbindet die Cranachstraße mit der Schongauerstraße. Zwei kurze Querstraßen führen von hier zur Gemarkenstraße: die Dürerstraße und die Holbeinstraße. An der Holbeinstraße steht die Kirche St. Mariä Empfängnis. Ihr Turm ist ein guter Orientierungspunkt im Viertel.

Die Gemarkenstraße ist nur wenige Schritte entfernt. Dort findest du Bäckereien, Cafés, Apotheken und viele kleine Läden. Auch die Holsterhauser Straße mit Bus und Bahn ist schnell erreicht. Wer hier wohnt, lebt mitten im Norden von Essen-Holsterhausen – ruhig, aber nah an allem.

Fazit

Die Barthel-Bruyn-Straße verbindet Kunstgeschichte und Alltag. Sie erinnert an einen großen Porträtmaler vom Niederrhein. Und sie ist heute eine Straße, in der Kinder und Senioren Nachbarn sind. Ein echtes Stück Malerviertel.

In dieser Straße

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Kartendaten und Kacheln © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL)

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